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Ein Blog über Web-Apps, Cross-Platform-Software und bewusste Nutzung im Alltag.

✈️ Warum ich auf Reisen seit Jahren Airalo-eSIMs nutze

🌍 Unterwegs online – möglichst ohne Umwege

Reisen gehörte lange Zeit überhaupt nicht zu meinen Hobbys. Als Jugendlicher und auch später saß ich lieber am PC, programmierte oder spielte Computerspiele. Meine Eltern mussten mich eher zum Urlaub überreden, als dass ich selbst darauf bestanden hätte. Ein paar Tage wegzufahren war für mich eher eine Pflicht als etwas, auf das ich mich gefreut habe.

Erst viele Jahre später hat sich das langsam verändert. Heute reise ich ausgesprochen gern, und das hat einen Grund, den ich früher selbst nicht erwartet hätte: Laptop und Smartphone sind so selbstverständlich und mobil geworden, dass ich meine gewohnte digitale Umgebung einfach mitnehmen kann. Ich muss unterwegs nicht auf meine gewohnte Arbeitsweise verzichten und kann vieles genauso erledigen wie zu Hause.

Heute freue ich mich auf jede Reise. Das hätte ich vor zwanzig Jahren selbst nicht geglaubt.


🧭 Warum mobiles Internet für mich unverzichtbar geworden ist

Ein weiterer Punkt war für mich mindestens genauso wichtig. Ich hatte schon immer einen schlechten Orientierungssinn. Früher war das tatsächlich ein Grund, Reisen eher zu vermeiden. Die Vorstellung, mich in einer fremden Stadt zu verlaufen oder den Weg zurück nicht mehr zu finden, war für mich ein echter Showstopper.

Mobiles Internet hat das grundlegend verändert. Navigation, Übersetzungen, Kartenmaterial – all das funktioniert heute selbstverständlich über das Smartphone, sofort und ohne Umwege. Seitdem denke ich darüber gar nicht mehr nach.

📶 Warum ich mich für Airalo entschieden habe

Nach der Landung möchte ich mich nicht erst damit beschäftigen müssen, wie ich an mobiles Internet komme. Ich möchte das Flugzeug verlassen, mein Smartphone einschalten und direkt loslegen können.

Genau das ist einer der Gründe, warum ich mich für Airalo entschieden habe. Die eSIM lässt sich bereits vor der Reise einrichten, sodass ich nach der Landung sofort online bin, ohne am Flughafen oder bei der nächsten Gelegenheit für eine lokale SIM-Karte meine Reisepassdaten preisgeben zu müssen.

🧳 So nutze ich Airalo auf meinen Reisen

Auf Reisen habe ich fast immer zwei Smartphones dabei, die unterschiedliche Aufgaben übernehmen.

Mein Hauptgerät nutze ich für Google MapsWhatsApp, E-Mails und alles, was ich unterwegs im Alltag brauche. Das zweite Smartphone dient nicht nur als mobiler Hotspot für meinen Laptop, sondern gleichzeitig als Backup. Dort liegen ebenfalls wichtige Reiseunterlagen wie Boardingpässe oder Buchungsbestätigungen. Sollte mit dem Hauptgerät einmal etwas passieren, stehe ich nicht ohne wichtige Informationen da. 📱 Vom Pixel zum iPhone als Daily Driver: Was ich unterschätzt habe

Wie ich die eSIM nutze, hängt von der Art der Reise ab.

Bei einer längeren Reise von drei Wochen oder mehr buche ich häufig zunächst nur das kleinste Airalo-Paket. Mir reicht es, direkt nach der Landung zuverlässig online zu sein, ein Taxi zu bestellen oder eine lokale Alternative zu Uber nutzen zu können. Am nächsten Tag kaufe ich dann oft eine lokale SIM-Karte, sofern sich das preislich lohnt.

Trotzdem mache ich das nicht besonders gern. In vielen kleinen Mobilfunkgeschäften wird für die Registrierung der Pass fotografiert – häufig mit einem privaten Smartphone des Mitarbeiters.

Mir ist bis heute nicht wohl dabei, wenn mein Reisepass mit einem privaten Smartphone fotografiert wird. Deshalb erledige ich diesen Schritt nur dann, wenn sich der Aufwand für eine längere Reise wirklich lohnt.

Auf Bali und in Thailand habe ich mit lokalen SIM-Karten sehr gute Erfahrungen gemacht. Dort gibt es teilweise günstige Tarife mit einer Datenflatrate, die zwar auf etwa 10 bis 20 MBit/s begrenzt ist, für meinen Bedarf aber vollkommen ausreicht.

Bei kürzeren Reisen oder Rundreisen sieht das ganz anders aus. Während einer dreiwöchigen Asienreise habe ich beispielsweise ein regionales Airalo-Paket mit 50 GB genutzt. Ich war in drei Ländern und an mehr als 16 verschiedenen Orten unterwegs und musste mich kein einziges Mal um eine neue SIM-Karte kümmern.

Das Datenvolumen nutze ich dabei nicht nur für die Grundversorgung. Auch NetflixYouTube oder gelegentliches Online-Gaming laufen bei mir über die Airalo-eSIM, ohne dass ich mir dabei allzu große Gedanken über mein Datenvolumen machen muss.

Auf genau solchen Reisen weiß ich regionale eSIMs inzwischen richtig zu schätzen. Ich kann mich auf die Reise konzentrieren und muss mich unterwegs nicht immer wieder um meine mobile Internetverbindung kümmern.

🔧 Zwei Dinge, die man vor der ersten Reise wissen sollte

Die Einrichtung einer Airalo-eSIM verlief bei mir unter Android und iOS bislang fast immer problemlos. Oftmals genügte ein Fingertipp, um die Aktivierung abzuschließen.

Trotzdem gibt es zwei Punkte, über die viele Nutzer beim ersten Mal stolpern.

Der erste Punkt ist das aktivierte Datenroaming. Das wirkt zunächst widersprüchlich, schließlich nutzt man die eSIM genau für das Reiseland. Tatsächlich arbeitet Airalo aber nicht immer mit einem Anbieter zusammen, der seinen Sitz im jeweiligen Land hat. Es kann beispielsweise sein, dass du eine eSIM für Thailand nutzt, der eigentliche Mobilfunkpartner aber in Singapur registriert ist.

In diesem Fall ist aktiviertes Roaming ausdrücklich erforderlich, kein Fehler in der Einrichtung.

Der zweite Punkt betrifft den APN, also den Zugangspunkt für die mobile Datenverbindung. In manchen Ländern muss dieser einmalig eingetragen werden, bevor die Verbindung funktioniert. Das ist schnell erledigt, wenn man weiß, worauf man achten muss.

⚖️ Nicht perfekt, aber für mich die bessere Wahl

So zufrieden ich mit Airalo insgesamt bin, ganz ohne Einschränkungen ist der Dienst nicht.

Je nach Reiseland arbeitet Airalo nicht immer mit dem stärksten oder schnellsten lokalen Mobilfunknetz zusammen. Das kann bedeuten, dass andere Anbieter an einzelnen Orten etwas besseren Empfang oder höhere Geschwindigkeiten bieten.

Im Alltag ist mir das bisher kaum negativ aufgefallen. Navigation, Messenger, E-Mails und Arbeiten funktionieren für mich zuverlässig genug.

🔄 Warum ich trotzdem nicht bei Holafly geblieben bin

Zunächst hat mich die Werbung von Holafly mit unbegrenztem Datenvolumen neugierig gemacht. Nach meinem Test war ich allerdings deutlich ernüchtert.

Je nach Land gibt es Einschränkungen beim tatsächlich nutzbaren Datenvolumen oder bei der Geschwindigkeit. Hinzu kommt, dass die Nutzung des Smartphones als Hotspot nicht überall unterstützt wird.

Dadurch verlor das vermeintlich bessere Angebot für meinen Anwendungsfall einen großen Teil seines Reizes.


💭 Meine Einordnung

Heute buche ich eine Reise-eSIM meist einige Tage vor dem Abflug. Danach weiß ich: Sobald das Flugzeug gelandet ist, bin ich online und muss mich vor Ort nicht mehr darum kümmern.

Genau das ist für mich inzwischen der eigentliche Mehrwert.

Hinweis: Ich bezahle Airalo selbst, dieser Artikel ist nicht gesponsert.

Wenn du regelmäßig außerhalb der EU reist und einfach sofort online sein möchtest, kann ich dir Airalo aus eigener Erfahrung empfehlen – nicht, weil der Dienst perfekt wäre, sondern weil er in meinem Reisealltag seit Jahren zuverlässig funktioniert.


Über den Autor:

Moi

Hi! Ich bin Marcel. 🙂

Hauptberuflich arbeite ich als IT-Projektmanager und lebe aktuell in Hamburg. Neben dem Bloggen als Hobby reise ich gerne. Mittlerweile treibe ich wieder recht viel Sport (Ausdauer und Kraft).

Wenn ich mich entspannen will, gehe ich gerne in den Park oder schaue ich mir gerne Inhalte auf YouTube und den bekannten Streamingdiesnt an oder höre SoundCloud und spiele parallel dazu aber weniger werdend z.B. Diablo 3. 🙂

Ich habe diesen Blog im Jahr 2018 gestartet, um über meine Erfahrungen im IT-Bereich zu berichten. Denn ich helfe gerne anderen Menschen.

Derzeit bin ich mit keinem Betriebssystem so richtig zufrieden und bevorzuge Software, die überall läuft. Am liebsten als Web-App mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

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Hinweise: Bei den kursiv geschriebenen Wörtern kann es sich um eingetragene Marken oder Firmen handeln! Beispiele: Google, YouTube und Android. Alle Marken gehören ihren jeweiligen Eigentümern. Die Nutzung erfolgt ausschließlich zu Vergleichs- und Informationszwecken. Es kann sich aber auch um Fachbegriffe aus der IT-Welt handeln, die an diversen Stellen im Blog beschrieben werden.

Transparenz: Ich nutze KI-Tools wie z.B. Proton Lumo, verschiedene LLMs über Mammouth.ai und DeepL Write Pro, um dir neuen Content schneller und komprimierter bereitstellen zu können und um Sprache und Grammatik zu verbessern. Für einige Bilder nutze ich den Inhalt von Envato Elements im Langzeitabonnement und besitze somit die entsprechenden Medienlizenzen. Das gilt auch für die Erstellung von Logos und Designs mit Canva (auch mit dessen KI-Funktionen), Affinity und GIMP und weiteren Open-Source-Tools.


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