Cloudspeicher
Intro
(Heutiger Stand: erst einmal mit Fokus auf Alternativen zu (US)-Big-Tech-Diensten. Diese folgen bald.)
Filen aus Deutschland bekommt hier klar meine Empfehlung! Proton Drive je nach Betriebssystem und persönlichem Anspruch nur eingeschränkt. Letzteres nutze ich eher als Backup vom Ersteren.
kDrive von Infomaniak rückblickend leider nicht. Die Gründe folgen.
Das Thema Fotos und Videos behandele ich übrigens später.
Hintergründe
Hier bin ich nach einigen Jahren der Nutzung von Google Drive (für mein Hobby Content Creation) und Tresorit (Schweiz, für meine privaten Dateien) zu Filen (Deutschland) und kurzzeitig kDrive (Schweiz) gewechselt. Der Fall Google Drive ist klar: Bye bye Big Tech aus den USA.
Tresorit ist ein Ende-zu-Ende-verschlüsselter Cloudspeicher. Prinzipiell hat mir nur der Webclient nicht gefallen. Da hat sich ewig nichts getan. Andere Dienste bieten da mehr Komfort und Funktionen.
Warum nicht dann mein eigentlicher Wunsch-Favorit Proton Drive als Hauptlösung? Siehe weiter unten meine Erfahrungen.
Der Vollständigkeit halber noch: kDrive von Infomaniak ist leider nicht E2E-verschlüsselt.
Die folgende Entscheidung muss man halt treffen: „Alles in einen Topf zu werfen“, was viel Komfort und höhere Effizienz, aber auch ein höheres Risiko mit sich bringt, versus „alles auf verschiedene Anbieter zu verteilen“, was das Risiko klar senkt, aber negative Auswirkungen auf Komfort und Effizienz hat.
Erfahrungen
kDrive und Filen (+ früher Google Drive und Tresorit) hatte ich eine Weile unter macOS im Einsatz, bevor Linux Mint wieder mein Hauptsystem wurde. Damit lassen sich deine externen Laufwerke zum Synchronisieren deiner Cloud-Dateien problemlos nutzen. Gleiches gilt für die Linux-Clients, die ich nun nutze, wobei die Oberfläche des AppImage-Paketes von Filen jedoch manchmal etwas hakt (Fortschrittsanzeige), obwohl die Synchronisierung stabil läuft. Daher empfehle ich unter Linux (Mint) klar die Installation des Debian-Paketes, das stabiler läuft und vom Gefühl her etwas performanter ist. Über die Versionen für Android– und iOS-Geräte kann ich auch nicht klagen.
Ich halte kDrive und Filen aus Nutzersicht generell für empfehlenswert, jedoch bei kDrive klar mit dem Fingerzeig auf das Fehlen der E2E-Verschlüsselung und Bedenken beim Datenschutz. Daher übrigens auch das Textformat „durchgestrichen“. :p
Proton Drive ist – meiner Meinung nach – heute leider nur mit dem Windows-Client zufriedenstellend nutzbar, wenn man größere Datenmengen (bei mir bereits im TB-Bereich) auch für den Offline-Zugriff synchronisieren möchte. Unter macOS kann man zum Stand heute Dateien nicht auf ein externes Laufwerk synchronisieren und einen offiziellen Linux-Client gibt es bisher nicht. (Die mögliche Alternative RCLONE mit einer Proton-Drive-Konfiguration über das Terminal habe ich bislang nicht getestet und es gibt diverse negative Erfahrungsberichte dazu, z. B. im Reddit-Proton-Drive-Sub.) Da ist also noch viel Luft nach oben. Schön wäre es! Hochintegriert in die anderen Proton-Tools und Ende-zu-Ende-verschlüsselt.
Über den Autor

Hi! Ich bin Marcel. 🙂
Hauptberuflich arbeite ich als IT-Projektmanager und lebe aktuell in Hamburg. Neben dem Bloggen als Hobby reise ich gerne. Mittlerweile treibe ich wieder recht viel Sport (Ausdauer und Kraft).
Wenn ich mich entspannen will, gehe ich gerne in den Park. Ich schaue mir Filme auf YouTube und Streamingdiensten an, höre gerne Musik auf Apple Music und spiele parallel dazu Diablo 3. Wenn ich meine Lieblingsreiseregion Asien vermisse und das Fernweh überhand nimmt, bin ich gerne in deutschen Beach Bars im Asien-Style mit vielen Palmen. 🙂
Seit 2018 schreibe ich auf diesem Blog über meine Erfahrungen im IT-Bereich. Denn ich helfe gerne anderen Menschen.
Derzeit bin ich mit keinem Betriebssystem so richtig zufrieden und bevorzuge Software, die überall läuft. Am liebsten als Web-App mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

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Transparenz: Ich nutze KI-Tools (z.B. Proton Lumo und DeepL Write Pro), um Inhalte schneller zu erstellen und Sprache zu optimieren. Für einige Bilder nutze ich Envato Elements im Langzeitabound besitze somit die entsprechenden Medienlizenzen. Das gilt auch für die Erstellung von Logos und Designs mit Canva (inklusive KI-Funktionen), Affinity und GIMP sowie weiteren Open-Source-Tools.
