Zu Chrome OS wechseln
Einleitung
Vielleicht fragst du dich: „Warum überhaupt zu Chrome OS wechseln“ oder ist das für dich bereits eine beschlossene Sache?
Dieser Artikel soll dich nicht vollends von diesem Schritt überzeugen, sondern dir Informationen dazu bieten, wie du damit starten kannst.
Vorteile von Chrome OS
An vielen Stellen im Blog, auf YouTube und später in meinen geplanten Online-Kursen und E-Books, weise ich immer wieder auf die vielen Vorteile, aber auch Grenzen von Chrome OS hin. Es ist schnell, sicher, einfach zu erlernen und zu bedienen. Für fast alle denkbaren Anwendungsfälle gibt es eine Web-Anwendung, eine Android– oder Linux-App, oder eine Chrome Browser Erweiterung.
Ich nutze es privat für alles, was ich tue. Falls dich das interessiert, nutze ich Chrome OS auch in meinem Start-up im Bereich der Digital Content Creation für sämtliche meiner Tätigkeiten, mit Ausnahme von Videoschnitt mit Adobe Premiere Pro und seltenen Bildmanipulationen mit Adobe Photoshop.
Damit möchte ich es hier belassen.
Deine Vorkenntnisse über Betriebssysteme
Wie würdest du dich einschätzen? Als Computer-Einsteiger, fortgeschrittener Computer-Anwender oder als Computer-Profi?
Je fortgeschrittener du bist und je mehr Erfahrung du über die Jahre gesammelt hast, umso schneller kannst du den Schritt vollziehen.
Chrome OS lässt sich aus Sicht eines normalen Anwenders fast so einfach wie ein Android– oder Apple-Smartphone einrichten. Möchtest du jedoch auf Chrome OS wechseln, sind ein paar Dinge, wie etwa die Datenmigration und das Finden von Pendants zu deinen verwandten Anwendungen zu bewerkstelligen.
Je nach Betriebssystem, von dem aus du wechselst, kann das eine schnelle Sache sein, oder aber viele Schritte mit sich ziehen!
Lässt du dich auf das Google Ökosystem ein und machst einen Schnitt, dann bist du sofort startklar.
Komplett in das Google Ökosystem wechseln
Ja, könntest du dir das vorstellen?
Besitzt du bereits ein Android-Smartphone und vielleicht ein Android-Tablet? Dann tauschst du womöglich deinen Windows-Laptop gegen ein Chromebook aus oder möchtest bei parallel nebeneinander nutzen. Dann wäre der Weg nicht so weit.
Besitzt du nur Apple-Geräte, kann es einige Hindernisse geben, wenn du bspw. an Dingen wie iMessage festhalten möchtest. Google hat in den letzten Jahren viel dafür getan, dass in der (reinen) Google-Welt Dinge so einfach über mehrere Geräte hinweg funktionieren, wie im Apple-Ökosystem. So etwas wie AirDrop & Co. gibt es auch von Google!
Lässt du alles hinter dich und steigst von Microsoft– und Apple-Diensten auf Google-Dienste um, dann hast du die einfachste Variante gewählt. Denn so kannst du dein bisheriges Notebook oder MacBook und Anwendungen weiterhin nutzen und wenn du für alles eine Alternative von Google oder anderen Herstellern gefunden hast, nutzt du – wenn das dein Ziel ist – nur noch dein Chromebook.
Von Windows auf Chrome OS umsteigen
Hier kommt es bisschen darauf an, welche Windows-Version du nutzt.
Kennst du noch Windows 7, kommen dir viele Dinge vertraut vor. Andererseits gibt es viele Elemente in Chrome OS, die auf eine ähnliche Art in neueren Versionen von Windows wie 10 und 11 vorkommen. Z. B. die Systemsteuerung von Windows und die Systemeinstellungen von Chrome OS. Früher viele Felder mit kleinen Bedienelementen und heute fast nur noch große Schalter, die man umlegen kann. Das macht es grundsätzlich für beide Lager einfacher.
Nutzt du Windows und den Windows Store schon etwas länger und Chrome oder Edge ist dein Hauptbrowser, dann solltest du dich in Chrome OS mit Chrome-Browser, Google Play Store mit Android-Apps und der Dateien-App gut zurechtfinden. Bist du es gewohnt, Desktop-Software manuell zu installieren, ist der Linux-Modus von Chrome OS womöglich etwas für dich, falls du kein Pendant im Web, unter den Chrome-Browser-Erweiterungen oder unter Android findest, oder die Desktop-Variante vorziehst.
Da bin ich schon fast zu tief ins Thema eingestiegen. Mehr zum Thema „Von Windows auf Chrome OS umsteigen,“ erfährst du hier: Link.
Von macOS auf Chrome OS umsteigen
Vielleicht schimpfst du mit mir, aber so viel hat sich an den grundlegenden Elementen von macOS gar nicht über die letzten Jahre verändert.
Ob MacOS Catalina, Big Sur oder Monterey, der Schritt zu Chrome OS ist recht ähnlich.
Legst du bei deinem ersten Chrome-OS-Gerät ein Google Konto an und meldest dich an, wirst du dich mit den mittigen Anwendungssymbolen in der Ablage wie im macOS Dock schnell zurecht. Der Launcher von Chrome OS ähnelt dem Launchpad von macOS sehr. Auch andere Bedienelemente und Verhaltensweisen ähneln denen von macOS. Eine größere Hürde kann die Dateien-App von Chrome OS darstellen, wenn du sehr an den Finder von macOS gewöhnt bist oder du starke Vorbehalte gegenüber der Lösung von Google hast.
Möchtest du mehr darüber erfahren, geht es hier mit meinem Überblick zum Schritt, von macOS auf Chrome OS umzusteigen weiter: Link.
Von Linux auf Chrome OS umsteigen
Nutzt du Linux, bist du voll der Crack, oder? 😀
Spaß beiseite. Es gibt einige Distributionen, die eine komfortable und einfache Nutzung von Linux ermöglichen. Leider sind es jedoch so viele, dass ich dir unmöglich zu Jeder einen Guide zur Verfügung stellen kann.
Nutzt du eine Gnome-, KDE– oder z. B. Linux Mint Cinnamon-Desktopumgebung, solltest du mit dem Kernsystem von Chrome OS kein Problem haben.
Seit geraumer Zeit besitzt Chrome OS einen Linux Modus, der momentan auf Debian 10 Buster basiert, aber in Zukunft ohne Verbiegungen mit Crostini und Aktivierung des Debug-Modus von Chrome OS, andere Linux-Distributionen wie Linux Mint und Ubuntu zulassen. Auch parallel in verschiedenen Containern. Dafür brauchst du allerdings ein gut ausgestattetes Chromebook.
Womöglich bin ich dir da schon etwas zu schnell vorgeprescht oder aber das klingt für dich ansprechend, dann kannst du hier weiter lesen: Link.
Fazit
Chrome OS bietet viele Vorteile, bei denen ich nicht müde werde, sie immer wieder zu wiederholen. 😀
Möchtest du von Windows, macOS oder Linux auf Chrome OS wechseln, ist der Zeitaufwand und der Erfolg von Faktoren wie deinen Vorkenntnissen mit Betriebssystemen, der Entscheidung einen Schnitt zu machen und dem Grad deiner Offenheit neuen Dingen gegenüber abhängig.
Lässt du dich auf das Ökosystem von Google (Chrome OS– & Android-Geräte) ein, kann das Zusammenspiel aller Bestandteile ähnlich komfortabel sein, wie in der Apple-Welt, von der man so oft hört. 🙂
Fehlt dir noch ein Betriebssystem wie etwa iPad-OS? Hast du dir meine Inhalte zu deinem Ursprungssystem auf meinen verschiedenen Kanälen angeschaut, aber vermisst noch ein Thema? Unten ist die Kommentarfunktion! 😉
Über den Autor: Hi! Ich bin Marcel. Hauptberuflich arbeite ich als IT-Projektmanager und lebe aktuell in Hamburg. Neben dem Bloggen reise ich gerne. Wenn ich nicht zu faul bin, treibe ich Sport. Wenn ich mich entspannen will, schaue ich mir gerne Inhalte auf Netflix und YouTube an oder höre SoundCloud und spiele parallel dazu Diablo 3. 🙂

Ich habe diesen Blog im Jahr 2018 gestartet, um über meine Erfahrungen im IT-Bereich zu berichten. Denn ich helfe gerne anderen Menschen. Derzeit bin ich mit keinem Betriebssystem so richtig zufrieden und bevorzuge Software, die überall läuft. Am liebsten als Web-App mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

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