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Ein Blog über Web-Apps, Cross-Platform-Software und bewusste Nutzung im Alltag.

Alternative Sprach-Tools: KI-Übersetzer, Rechtschreibung und Grammatik

Intro

(Heutiger Stand: erst einmal mit Fokus auf Alternativen zu (US)-Big-Tech-Diensten. Diese folgen bald.)

Deepl aus Deutschland ist klar mein bevorzugtes Sprach-Tool. Dieses bietet eine vorzügliche KI-unterstützte Übersetzung von zahlreichen Sprachen und ein Tool namens Write, das Vorschläge macht, um deinen Text je nach ausgewähltem Stil sprachlich zu verbessern und Fehler in Rechtschreibung und Grammatik zu korrigieren. Das hilft mir auch beim Schreiben von Blogartikeln. Es gibt eine eingeschränkte kostenlose Version, aber mit dieser können deine Daten dazu verwandt werden, die zugrunde liegende KI zu trainieren.

Für den seltenen Fall, dass auf Reisen eine seltene Sprache nicht im Repertoire von Deepl ist, nutze ich jedoch weiterhin den Google-Übersetzer als Web-App oder auf meinem Smartphone, hauptsächlich im Offline-Modus.

Hintergründe

Gerade wenn man ein Sprach-Tool als Browser-Erweiterung oder als Add-in für Word etc. installiert und dieses Tool jeden deiner Tastendrücke in die Cloud schickt, dann mache ich mir schon Gedanken um meine Privatsphäre und Datensicherheit. Bei sensiblen Dingen wie einem Tagebuch, einem Testament oder einer Bewerbung möchte ich das nicht. Daher habe ich z. B. das wirklich gute Grammarly zum Verbessern der englischen Grammatik und Rechtschreibung für „private“ Dinge nicht mehr im Einsatz, wo das der Fall ist.

Zum mächtigen Google-Übersetzer und die im Chrome eingebaute Übersetzungsfunktion und Rechtschreibprüfung brauche ich wohl nicht mehr viel zu sagen: Kommt aus den USA, stammt von einem Big-Tech-Unternehmen und die Daten werden wohl außer im Offline-Modus der Google-Übersetzer-App in ein Rechenzentrum von Google in die USA, Europa oder Asien transferiert. Wer weiß das schon? 😉 Wie bereits oben erwähnt, habe ich es also nur noch in Ausnahmefällen auf Reisen mit einer seltenen Sprache im Einsatz.

Neben Deepl gibt es noch das LanguageTool aus Deutschland. Meiner Meinung nach hat es eine bessere Browser-Integration als Deepl, die z. B. beim Schreiben von Blogartikeln unterstützt. Allerdings wurde es von einem amerikanischen Investor gekauft. Danach wurden die Datenschutzbestimmungen geändert. Obwohl der Sitz und die Entwicklung sowie wahrscheinlich auch die Datenspeicherung in Deutschland sind, traue ich dem Braten nicht mehr und verwende es nur noch für mein Hobby (die Artikel sind ohnehin öffentlich). Ich habe die Erweiterung so konfiguriert, dass man den Zugriff auf den aktuellen Tab erst per Klick freigeben muss. So hat die Erweiterung nicht auf alle Webseiten Zugriff.

Der Vollständigkeit halber muss ich noch erwähnen, dass der in SoftMaker Office integrierte Dudenkorrektor bei deutschen Texten Weltklasse ist und mir in der Vergangenheit einen guten Dienst erwiesen hat, wann immer ich offline Texte geschrieben und korrigiert habe. Eine Offline-Funktion benötige ich jedoch selten, und daher habe ich heute keine Lust, neben den beiden genannten Tools für ein weiteres zu zahlen.

Alternative und freie/kostenlose Open-Source-Tools wie LibreTranslate, Apertium und Mozilla Translations kommen an die Qualität der genannten Tools leider oft nicht heran.

Mehr zu meinen Erfahrungen mit Deepl als eigenständigem Produkt folgen nun, falls du daran interessiert bist …

Erfahrungen

Dienste wie Deepl kosten in der Pro-Version schon eine ganze Stange Geld, aber bieten überraschend gute Ergebnisse und sind dann datenschutzfreundlicher. Nutzt du die kostenlose Version von ChatGPT dennoch? Hauptsache kostenlos und eine vergleichsweise ausreichende Qualität?

Aufgrund der sinnvollen Vermischung von Hintergründen und Erfahrungen habe ich bereits oben wieder einmal einiges vorweggenommen. Die Browser-Integration von LanguageTool innerhalb von WordPress funktioniert direkt beim Tippen besser.

Deepl nutze ich als Web-App und als mobile Apps unter Android und iOS. Die Browser-Erweiterung (Firefox oder Chrome) nutze ich jedoch nicht. Diese Apps funktionieren reibungslos und es gibt neben der oben genannten Ausnahme bei der Browser-Erweiterung nichts zu meckern.


Über den Autor

Hi! Ich bin Marcel. IT-Projektmanager aus Hamburg und Blogger seit 2018. Ich helfe anderen mit Erfahrungen zu Web-Apps und Cross-Platform-Software. Mehr über mich · Blog unterstützen

Hinweise: Bei den kursiv geschriebenen Wörtern kann es sich um eingetragene Marken oder Firmen handeln (z.B. Apple, Fedora, Google). Die Nutzung erfolgt ausschließlich zu Vergleichszwecken.

Transparenz: Ich nutze KI-Tools (z.B. Proton Lumo, DeepL Write Pro) zur schnelleren Inhaltserstellung und Optimierung. Für Bilder nutze ich Envato Elements und Tools wie Canva, Affinity und GIMP.