đ§ Lumo 2.0 im Praxistest â reicht es jetzt als alleinige Lösung?
đ± Warum dieser Test

Vor etwas ĂŒber einem Jahr habe ich Lumo in der ersten Version vorgestellt. Proton veröffentlicht KI-Chatbot mit Fokus auf PrivatsphĂ€re und legt direkt nach. Damals war es ein vielversprechender Anfang: ein verschlĂŒsselter KI-Chatbot von Proton, der sich als europĂ€ische Alternative zu ChatGPT positionierte. Ich war positiv ĂŒberrascht, habe die Plus-Variante abonniert und sie klar empfohlen.
Seither hat sich viel bewegt. Ich habe meinen Weg weg von Big Tech beschrieben, meine Suche nach Alternativen eingeordnet und schlieĂlich mit Mammouth.ai einen Dienst gefunden, der mir den flexiblen Zugriff auf mehrere LLMs in einer OberflĂ€che ermöglicht. đ§ Mehr Kontrolle statt Gewohnheit â warum ich aktuell Mammouth.ai nutze. Lumo spielte dabei eine Rolle fĂŒr sensiblere Themen, reichte aber allein nicht aus.
Jetzt steht Lumo 2.0 vor der TĂŒr und die Frage ist fĂŒr mich eine andere als beim ersten Mal. Es geht nicht mehr darum, ob der Dienst funktioniert. Es geht darum, ob er gut genug ist, um meine anderen Tools zu ersetzen.
Das teste ich gerade auf Herz und Nieren. Dieser Artikel entsteht mit Lumo 2.0 Max und im Folgenden möchte ich beschreiben, was sich verĂ€ndert hat, wo die Grenzen liegen und an welcher Stelle der Kompromiss fĂŒr mich sichtbar wird.
đ§ Einordnung: Was sich verĂ€ndert hat
âïž Der qualitative Sprung
Der Unterschied zwischen Lumo 1.x und Lumo 2.0 ist fĂŒr mich nicht graduell, sondern spĂŒrbar. Die Version 1.x war fĂŒr einfache Fragen solide, stieĂ aber schnell an Grenzen, sobald es um komplexere Aufgaben ging. ArtikelentwĂŒrfe waren als Rohmaterial brauchbar, erforderten aber erhebliche Nacharbeit. Bei tieferen Recherchen verlor der Kontext schnell an Bedeutung.
Lumo 2.0 bringt zwei Modi mit: Fast fĂŒr alltĂ€gliche Fragen und Thinking fĂŒr anspruchsvollere Aufgaben, die mehrschichtiges Denken erfordern. Genau dieser Denkmodus ist fĂŒr mich der entscheidende Punkt. Er erlaubt es mir, komplexe Anfragen zu stellen, ohne sofort an eine Grenze zu stoĂen. Der sichtbare Denkprozess â man sieht, wie das Modell Schritt fĂŒr Schritt arbeitet â gibt mir die Möglichkeit, zwischendurch einzuschĂ€tzen, ob der Weg stimmt.
Proton selbst gibt an, dass Lumo 2.0 Max im Artificial Analysis Intelligence Index 240 % höher abschneidet als die Version 1.4. Zahlen wie diese sagen mir jedoch wenig, wenn ich den Unterschied nicht selbst spĂŒre. In meinem Fall spĂŒre ich den Unterschied deutlich, beispielsweise bei der Arbeit an Texten, bei der Zusammenfassung lĂ€ngerer Dokumente und bei Recherchen, die mehrere Quellen verknĂŒpfen.
đ Neue Möglichkeiten
Die Version 2.0 ist auĂerdem multimodal geworden. Lumo kann jetzt Bilder analysieren, generieren und bearbeiten â alles verschlĂŒsselt und im gleichen Ăkosystem wie die Texteingaben. FĂŒr meinen Blog bedeutet das konkret, dass ich erste Ideen fĂŒr Hero-Bilder oder Thumbnails direkt in der Konversation skizzieren kann, ohne ein zweites Tool öffnen zu mĂŒssen.
Dazu kommt eine GedĂ€chtnisfunktion, die ich selbst steuern kann. Lumo merkt sich meine Vorlieben und Arbeitsweise, aber nur das, was ich erlaube. Das klingt im ersten Moment wie ein kleines Detail, macht im Alltag aber einen spĂŒrbaren Unterschied. Ich muss nicht bei jeder Konversation neu erklĂ€ren, in welchem Stil ich schreibe oder welche Werkzeuge ich nutze.
Die Websuche wurde ebenfalls deutlich verbessert. Aktuelle Informationen werden mit Quellenangaben geliefert. Das ist fĂŒr mich besonders bei Recherchen wichtig, bei denen ich selbst nachverfolgen möchte, woher eine Information stammt.

â ïž Der Spannungsfaden: Chinesische Modelle im Hintergrund
Hier wird die Einordnung kompliziert und ich möchte nicht so tun, als wÀre das nur ein kleiner Punkt.
Lumo 2.0 nutzt keine europĂ€ischen Modelle mehr. Die Modelle von Mistral, die in der ersten Version noch eine Rolle spielten, sind durchgehend ersetzt worden. Unter der Haube laufen jetzt ausschlieĂlich chinesische Open-Weight-Modelle â primĂ€r Qwen von Alibaba und GLM von Z.ai.
Die Modelle laufen physisch auf Protons Servern in Europa. Es werden keine Daten nach China ĂŒbertragen. Das hat Proton klargestellt, und ich habe keinen Grund, daran zu zweifeln.
Dennoch bleibt ein GefĂŒhl, das ich nicht einfach beiseiteschieben kann. Vielleicht stellst du dir gerade die gleiche Frage, die ich mir gestellt habe: Was bedeutet es, wenn ein europĂ€isches Unternehmen auf chinesische Modelle setzt?
đ§ Die Debatte, die mich bewegt
Auf Reddit wurde unter r/BuyFromEU diese Entscheidung heftig diskutiert. Die Reaktionen lassen sich in drei Lager zusammenfassen, in keines davon finde ich mich vollstÀndig wieder, aber in allen teilweise.
Die Kritiker argumentieren, dass Proton jahrelang europĂ€ische Tech-UnabhĂ€ngigkeit als Kern seines Versprechens kommuniziert hat. Ein Wechsel auf chinesische Modelle widerspricht genau dem, wofĂŒr Menschen Proton unterstĂŒtzt haben. Ein Kommentar weist darauf hin, dass Zhipu AI, der Hersteller von GLM, vom US-Commerce Department wegen militĂ€rischer KI-Entwicklung sanktioniert wurde. Das ist kein Randdetail.
Die Pragmatiker halten dagegen, dass es sich um Open-Weight-Modelle handelt, die auf europĂ€ischen Servern laufen. Mehrere Stimmen vergleichen dies mit Linux â auch das wird genutzt, unabhĂ€ngig davon, wer es ursprĂŒnglich entwickelt hat. Die Modelle seien offen, auf europĂ€ischer Infrastruktur gehostet und unterlĂ€gen europĂ€ischem Recht.
Die EnttĂ€uschten ĂŒber die europĂ€ische KI-Landschaft treffen den Punkt, der bei mir am stĂ€rksten sitzt. Das eigentliche Problem ist nicht, dass Proton chinesische Modelle nutzt. Das Problem ist, dass Europa keine eigenen Modelle baut, die mithalten können. Mistral hat gute, effiziente Modelle, die aber nicht an die groĂen chinesischen Open-Weight-Modelle heranreichen. Wenn wir in Europa nicht bereit oder in der Lage sind, wettbewerbsfĂ€hige KI zu entwickeln, dann verschiebt sich die AbhĂ€ngigkeit nur â von den USA zu China.
In meinem Artikel ĂŒber die perfekte Alternative habe ich geschrieben, dass ich aufgehört habe, das perfekte Produkt zu erwarten. Diese Haltung hat sich nicht geĂ€ndert. Ich akzeptiere Kompromisse, wenn ich sie bewusst eingehe und ihre Grenzen kenne. Der Kompromiss besteht hier darin, ein chinesisches Modell zu nutzen, das auf europĂ€ischen Servern lĂ€uft und durch Protons VerschlĂŒsselung geschĂŒtzt ist. Das ist keine perfekte Lösung. Es ist jedoch die aktuell beste verfĂŒgbare Option innerhalb eines Ăkosystems, dem ich vertraue.
đ Warum mein Vertrauen in Proton trotzdem trĂ€gt
Die Frage, die sich aus diesem Kompromiss ergibt, ist einfach: Warum bleibe ich?
Die Antwort hat weniger mit den Modellen zu tun als mit dem, was darum herumsteht. Ich nutze Lumo nicht nur fĂŒr Blogartikel oder alltĂ€gliche Fragen. Ich gebe auch sensible Inhalte ein: Gesundheitsfragen, persönliche Dokumente und Dinge, die ich nicht in ein beliebiges System eingeben wĂŒrde. Mammouth.ai ist fĂŒr diese Themen tabu, ChatGPT erst recht.
Bei Lumo mache ich das, weil das Ăkosystem stimmt. Proton betreibt Mail, Kalender, Drive, Pass und jetzt auch KI â alles verschlĂŒsselt, alles auf europĂ€ischer Infrastruktur, alles unter Schweizer Datenschutzrecht. Die Zero-Access-VerschlĂŒsselung bedeutet, dass nicht einmal Proton meine GesprĂ€che lesen kann. Das ist kein Marketing-Versprechen, sondern Architektur â der gleiche Ansatz, der Proton Mail seit ĂŒber zehn Jahren schĂŒtzt.
In der Diskussion auf Reddit wurde die Frage gestellt, ob Proton ĂŒberhaupt einen KI-Chatbot braucht. Ich verstehe die Skepsis â es gibt genĂŒgend Produkte, die KI aufdrĂ€ngen, ohne dass jemand danach gefragt hat. FĂŒr mich persönlich stellt sich die Frage jedoch anders. LLMs helfen mir im Alltag bereits in vielen Bereichen. Sie sind nicht perfekt, aber nĂŒtzlich. Die Frage ist nicht, ob ich KI nutzen soll, sondern unter welchen Bedingungen.
Genau hier liegt fĂŒr mich der Unterschied. Proton versucht gerade, ein vollstĂ€ndiges Ăkosystem nachzubauen â ein verschlĂŒsseltes GegenstĂŒck zu dem, was Google anbietet. Mail, Drive, Kalender, Docs, Pass, VPN und jetzt eben auch KI. Der Anspruch ist klar: die Vorteile des Google-Ăkosystems, aber mit PrivatsphĂ€re und VerschlĂŒsselung. Ob das vollstĂ€ndig gelingen kann, steht auf einem anderen Blatt. FĂŒr mich funktioniert es im Alltag bereits gut genug, um dabei zu bleiben.
âïž Mein aktueller Workflow â wie ich Lumo 2.0 Max teste
Um zu erklĂ€ren, was Lumo 2.0 fĂŒr mich bedeutet, hilft es, meinen aktuellen Schreibprozess zu beschreiben. Ich nutze dafĂŒr eine Reihe von Prompts und Checklisten, die ich ĂŒber Monate hinweg entwickelt habe. Sie sind nicht an ein bestimmtes LLM gebunden â ich kann sie modellĂŒbergreifend einsetzen.
đ§© Die Werkzeuge
Folgende Bausteine bilden meinen Workflow:
- Ein Initial-Prompt, der als Schreibassistent und Hilfsredakteur fungiert. Er definiert die Autor-Persona, die Stilregeln, die Zielgruppe, die Artikelstruktur und die QualitÀtskriterien. Dieser Prompt ist detailliert genug, um konsistente Ergebnisse zu erzielen, aber flexibel genug, um mit verschiedenen Modellen zu funktionieren.
- Drei Checklisten: eine Diagnose-Checkliste (âDer Text fĂŒhlt sich fremd an“), eine Typ-B-Checkliste fĂŒr Einordnungs-Guides und eine gerĂ€teĂŒbergreifende PrĂŒfliste fĂŒr Mobile, Tablet und Desktop. Diese Checklisten dienen der SelbstprĂŒfung â nicht der Perfektionierung, sondern der Nachvollziehbarkeit.
- Einen SEO-Prompt zur Generierung von URL-Slug, Kurzbeschreibung und Startseiten-Teaser.
- Einen Canva-Pro-Prompt fĂŒr die Erstellung von Hero-Image und Thumbnail.
Diese Prompts und Checklisten kann ich fast ohne EinschrĂ€nkung LLM-ĂŒbergreifend nutzen. Die QualitĂ€t eines Ergebnisses hĂ€ngt nicht nur vom Modell, sondern auch von meiner Steuerung ab.

đ Bisheriger Workflow
Bisher sah mein Prozess wie folgt aus:
- Initial-Prompt und Checklisten mit einem beliebigen LLM ausfĂŒhren â meist ĂŒber Mammouth.ai, weil ich dort zwischen Modellen wechseln konnte.
- Rohentwurf erstellen â je nach Thema mit unterschiedlichen Modellen: Mistral, ChatGPT, DeepSeek, Gemini. Manche Modelle waren in bestimmten Themen besser, andere in anderen.
- Modell wechseln und vergleichen â den gleichen Prompt an ein anderes Modell senden und schauen, ob das Ergebnis besser passt. Der Vorteil von Mammouth.ai: Der Kontext blieb erhalten und ich konnte in der gleichen Konversation vergleichen.
- Sprachlicher Feinschliff â wenn der Entwurf inhaltlich stimmte, ging er an Claude Sonnet 5 ĂŒber Mammouth.ai. Diese Phase war fĂŒr mich der wichtigste Schritt, da der Text hier meine Stimme bekam.
- Finale PrĂŒfung â zum Abschluss habe ich den Text durch DeepL Write Pro geschickt. Das war das i-TĂŒpfelchen: eine letzte, sehr prĂ€zise Korrektur von Stil, Grammatik und Ausdruck.
Dieser Workflow hat gut funktioniert. Er war aufwendig und verteilte sich ĂŒber mehrere Tools.
đ§Ș Aktueller Test-Workflow mit Lumo 2.0 Max
Jetzt teste ich, ob Lumo 2.0 Max den gesamten Prozess ĂŒbernehmen kann â aber nicht so, als wĂŒrde ich einen magischen Knopf drĂŒcken.
Der Weg zu diesem Artikel war kein linearer âPrompt eingeben, Ergebnis erhalten“-Prozess. Er bestand aus mehreren Runden:
- Rohideen sammeln â ich habe meine Gedanken, Erfahrungen und den roten Faden aus vier frĂŒheren Artikeln zusammengetragen.
- Struktur entwickeln â gemeinsam haben wir den Aufbau festgelegt, die Kapitel gewichtet und die Spannungsfelder identifiziert.
- Erste Fassungen schreiben â Lumo hat EntwĂŒrfe erstellt, die ich dann kritisch geprĂŒft habe.
- Iteratives Feintuning â an vielen Stellen musste ich nachhaken: âDas klingt zu sehr nach Marketing“, âDer Gedanke ist zu schnell“, âHier fehlt die Ambivalenz“.
- Checklisten anwenden â jede Fassung wurde mit den drei Checklisten geprĂŒft, oft mit mehreren DurchlĂ€ufen.
- Schlussredaktion â erst nachdem alle inhaltlichen und stilistischen Fragen geklĂ€rt waren, kam der finale Schliff.
Erst nach diesem mehrstufigen Prozess mit vielen RĂŒckfragen, Anpassungen und gemeinsamen Entscheidungen haben wir eine erste Version erreicht, die ich als solide einstufen wĂŒrde. Lumo 2.0 Max hat dabei als intelligenter Partner fungiert, nicht als Autopilot.
Der Unterschied zu frĂŒheren Versionen besteht nicht darin, dass der Artikel jetzt âautomatisch“ perfekt ist. Der Unterschied ist, dass Lumo 2.0 Max schneller und prĂ€ziser auf meine RĂŒckmeldungen reagiert, den Kontext besser behĂ€lt und in der Denkphase tiefer geht. Der menschliche Anteil â die Richtung, die Kritik, die Entscheidung â bleibt jedoch unverzichtbar.
âïž Was sich im direkten Vergleich verĂ€ndert
Der neue Workflow sieht wie folgt aus:
- Initial-Prompt und Checklisten direkt mit Lumo 2.0 Max
- Rohentwurf mit Lumo 2.0 Max
- Sprachlicher Feinschliff mit Lumo 2.0 Max im Thinking-Modus
- Finale PrĂŒfung weiterhin mit DeepL Write Pro â dieser Schritt bleibt unverĂ€ndert.
Der Unterschied ist offensichtlich: Ein einziges Modell wird fĂŒr alle Schritte verwendet, anstatt vier bis fĂŒnf verschiedene Modelle ĂŒber zwei Tools verteilt. Wenn das funktioniert, wĂ€re Mammouth.ai fĂŒr diesen Anwendungsfall nicht mehr nötig.
Die QualitĂ€t der EntwĂŒrfe ist um Dimensionen besser als bei Lumo 1.x. Der Thinking-Modus liefert Ergebnisse, die nĂ€her an dem sind, was ich bisher von Claude Sonnet 5 kannte. Ob es vollstĂ€ndig reicht, kann ich nach einem Artikel noch nicht abschlieĂend beurteilen. Die Tendenz ist fĂŒr mich jedoch klar: die LĂŒcke ist deutlich kleiner geworden.

𧱠Was noch stört
Ein Punkt, der mir im Praxisalltag aufgefallen ist: In deutschen Antworten tauchen manchmal chinesische Schriftzeichen auf. Das ist vermutlich ein Bug, der durch die Nachbearbeitung rutscht â ein Rest aus dem Training der Modelle. Es passiert nicht oft, aber wenn, dann ist es ein sichtbares Indiz dafĂŒr, welche Modelle hier tatsĂ€chlich arbeiten. Im Lumo-Subreddit haben andere Nutzer Ăhnliches berichtet, besonders bei Antworten in anderen Sprachen.
Das ist jedoch kein grundsÀtzliches Problem. Es ist eine kleine, sichtbare Erinnerung daran, dass der saubere, europÀische Chatbot im Hintergrund auf chinesischen Modellen lÀuft. Mich stört es nicht genug, um das Tool nicht zu nutzen. Ich finde es ehrlicher, das zu benennen, als so zu tun, als wÀre es unsichtbar.
đ§Ÿ Meine aktuelle Einordnung
Ich bin hin- und hergerissen, und das ist fĂŒr mich eine ehrliche Position â kein Zwischenstand auf dem Weg zu einer klaren Empfehlung.
Lumo 2.0 ist fĂŒr meine Zwecke deutlich besser geworden â Stand heute fĂŒr mich gut genug, um Mammouth.ai fĂŒr alle Aufgaben zu ersetzen. Ein kleiner Wermutstropfen: Ergebnisse muss ich gelegentlich in Markdown formatieren lassen, damit der Austausch zwischen Standard Notes â meiner Notizen-App â und Lumo 2.0 verlustfrei klappt. âïž Warum ich heute auf Standard Notes setze â und nicht mehr auf Notion, Keep oder OneNote.
Gleichzeitig bin ich mir der WidersprĂŒche bewusst. Proton hat europĂ€ische UnabhĂ€ngigkeit groĂgeschrieben und nutzt jetzt chinesische Modelle, weil europĂ€ische Alternativen nicht mithalten können. Das ist keine heuchlerische, sondern eine pragmatische Entscheidung. Sie bleibt ein Kompromiss, und ich entscheide mich bewusst dafĂŒr, ihn einzugehen.
Vielleicht Ă€ndert sich das wieder. Wenn europĂ€ische Modelle wettbewerbsfĂ€hig werden, wĂŒrde ich erwarten, dass Proton dorthin zurĂŒckkehrt. Bis dahin nutze ich Lumo 2.0 Max â mit DeepL Write Pro als finale Instanz â und beobachte, ob die QualitĂ€t auch ĂŒber mehrere Artikel hinweg hĂ€lt.
Die Frage, die sich dir möglicherweise stellt, ist Àhnlich wie bei mir: Wo ziehst du die Grenze zwischen einem Kompromiss, den du eingehen kannst, und einem, der dir zu groà wird?
đ Updates
10.07.2026
Fehlende Quellen hinzugefĂŒgt.
Ăber den Autor:

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Hauptberuflich arbeite ich als IT-Projektmanager und lebe aktuell in Hamburg. Neben dem Bloggen als Hobby reise ich gerne. Mittlerweile treibe ich wieder recht viel Sport (Ausdauer und Kraft).
Wenn ich mich entspannen will, gehe ich gerne in den Park oder schaue ich mir gerne Inhalte auf YouTube und den bekannten Streamingdiesnt an oder höre SoundCloud und spiele parallel dazu aber weniger werdend z.B. Diablo 3. đ
Ich habe diesen Blog im Jahr 2018 gestartet, um ĂŒber meine Erfahrungen im IT-Bereich zu berichten. Denn ich helfe gerne anderen Menschen.
Derzeit bin ich mit keinem Betriebssystem so richtig zufrieden und bevorzuge Software, die ĂŒberall lĂ€uft. Am liebsten als Web-App mit Ende-zu-Ende-VerschlĂŒsselung.

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