☁️ Warum ich meinen Cloudspeicher nicht mehr nur nach Datenschutz auswähle
🌱 Eigentlich hatte ich meine Entscheidung längst getroffen

Wenn mich vor einem Jahr jemand nach dem für mich passenden Cloudspeicher gefragt hätte, wäre meine Antwort wahrscheinlich ziemlich eindeutig ausgefallen: Proton Drive.
Nicht, weil ich damals alle anderen Dienste grundsätzlich schlechter gefunden hätte. Vielmehr passte Proton genau zu den Fragen, die mich in dieser Zeit beschäftigt haben. Datenschutz, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und möglichst wenig Abhängigkeit von den großen Technologiekonzernen wurden für mich immer wichtiger. Je intensiver ich mich mit diesen Themen auseinandersetzte, desto logischer erschien mir dieser Weg.
Auf dieselbe Frage würde ich heute vermutlich immer noch genauso antworten – zumindest dann, wenn ich ausschließlich nach meinen Überzeugungen entscheiden würde.
Mein Alltag stellt inzwischen allerdings andere Fragen als noch vor einem Jahr. Das ist mir nicht von heute auf morgen aufgefallen, und es gab auch keinen einzelnen Moment, in dem ich meine bisherige Entscheidung plötzlich infrage gestellt hätte. Es waren vielmehr viele kleine Situationen, die für sich genommen unspektakulär wirkten.
Mal entstand ein Blogartikel auf meinem MacBook Air, später arbeitete ich auf dem iPhone 17 Pro daran weiter. Ein anderes Mal wollte ich unterwegs auf meinem Pixel noch schnell eine Datei öffnen oder auf meinem Fedora-Notebook etwas nachsehen. Irgendwann bemerkte ich, dass ich immer seltener darüber nachdachte, welcher Cloudspeicher am besten zu meinen Überzeugungen passt. Stattdessen beschäftigte mich immer häufiger die Frage, wie selbstverständlich sich diese Wechsel zwischen meinen Geräten anfühlten.
Wenn du ähnlich zwischen Geräten wechselst, kennst du vielleicht das Gefühl, dass irgendwann nicht mehr der Cloudspeicher im Vordergrund steht, sondern die Frage, wie oft du überhaupt noch darüber nachdenken musst. Genau so ist es mir mit meinem Cloudspeicher gegangen.
🧭 Warum dieser Artikel eigentlich nicht von Cloudspeichern handelt
Auf den ersten Blick könnte man meinen, dieser Artikel sei ein Vergleich zwischen iCloud Drive, Proton Drive und Filen. Das soll er allerdings nicht werden, denn ich glaube nicht, dass es den einen Cloudspeicher gibt, der für alle die beste Lösung ist. Dafür unterscheiden sich die Arbeitsweisen inzwischen viel zu stark.
Als ich vor einigen Monaten begann, meine bisherige Cloud zu hinterfragen, suchte ich deshalb gar nicht nach einem Sieger. Ich wollte verstehen, warum sich meine eigene Entscheidung plötzlich nicht mehr so eindeutig anfühlte wie zuvor.
Vor einem Jahr hätte ich wahrscheinlich fast ausschließlich auf Datenschutz, Verschlüsselung und die grundsätzliche Ausrichtung eines Unternehmens geachtet. Diese Punkte sind für mich bis heute wichtig, und ich möchte sie auch gar nicht kleiner machen, als sie sind. Gleichzeitig hat sich mein Alltag verändert.
Ein Cloudspeicher ist für mich längst nicht mehr nur ein Ort für Dokumente oder Fotos. Dort liegen Blogartikel, Bilder, Videos, Projekte aus Final Cut Pro und viele andere Dateien, an denen ich oft über mehrere Tage arbeite. Hinzu kommt, dass ich regelmäßig zwischen meinem MacBook Air, meinem iPhone 17 Pro, meinem Fedora-Notebook und meinem Pixel wechsle.
Für mich ist ein Cloudspeicher heute nicht einfach nur ein Ort, der Daten speichert, sondern er begleitet einen großen Teil meines Arbeitsalltags. Deshalb interessieren mich inzwischen nicht nur Datenschutz und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Genauso wichtig ist für mich geworden, wie unauffällig sich ein Dienst in meinen Alltag einfügt und wie selten er meine Aufmerksamkeit überhaupt verlangt.
Vielleicht würdest du diese Fragen ganz anders gewichten. Genau das finde ich inzwischen völlig normal. Für mich war diese Entwicklung jedenfalls der Ausgangspunkt für alles, was danach kam.
🍎 Warum iCloud Drive überhaupt wieder auf meinem Schreibtisch gelandet ist
Nachdem mir klar geworden war, dass ich gar nicht nach dem einen perfekten Cloudspeicher suchte, habe ich meine bisherige Entscheidung mit etwas Abstand noch einmal betrachtet. Eigentlich hatte ich iCloud Drive innerlich längst aussortiert. Nicht, weil ich schlechte Erfahrungen damit gemacht hätte. Ich war nur ziemlich sicher, dass mein Weg eher in Richtung Proton führen würde, weil sich das nach allem, womit ich mich in den vergangenen Monaten beschäftigt hatte, einfach ergab.
Trotzdem griff ich irgendwann wieder zu iCloud Drive. Das geschah allerdings nicht, weil ich plötzlich von Apple überzeugt gewesen wäre. Es ergab sich vielmehr ganz nebenbei während der täglichen Arbeit.
Je mehr Zeit ich mit meinem MacBook Air verbrachte, desto seltener dachte ich überhaupt noch darüber nach, wo sich eine Datei gerade befand. Ich schrieb einen Blogartikel, wechselte später an den iPhone 17 Pro und arbeitete dort weiter. Änderte ich unterwegs auf dem iPad Mini 6 noch schnell einen Absatz oder ergänzte ein Bild, war kurze Zeit später alles dort verfügbar, wo ich es erwartete.
Ich nutze übrigens kaum AirDrop. Auch viele der Funktionen, die Apple in seinen Präsentationen gerne in den Mittelpunkt stellt, spielen für meinen Alltag eine deutlich kleinere Rolle. Viel wichtiger sind für mich diese kleinen, unspektakulären Dinge. Ich kopiere einen Text auf einem Gerät und füge ihn auf dem anderen wieder ein. Ich öffne einen Ordner und die Datei liegt bereits dort. Nach einer Weile habe ich aufgehört, darüber nachzudenken, weil diese Abläufe für mich selbstverständlich geworden sind.
Das mag zunächst nach einer reinen Komfortfunktion klingen. Für mich geht es dabei allerdings weniger um Bequemlichkeit als um Konzentration. Wenn ich an einem Artikel oder einem Video arbeite, möchte ich mich möglichst mit dem Inhalt beschäftigen und nicht damit, auf welchem Gerät sich eine Datei gerade befindet oder ob sie bereits synchronisiert wurde.
Erst dadurch habe ich iCloud Drive noch einmal mit anderen Augen betrachtet. Nicht mehr die Frage, ob Apple der Anbieter ist, den ich mir ursprünglich ausgesucht hätte, stand im Mittelpunkt. Vielmehr wurde entscheidend, wie gut sich der Dienst in meinen tatsächlichen Arbeitsalltag einfügt.
Das bedeutet allerdings nicht, dass ich heute jedem zu iCloud Drive raten würde. Meine Erfahrungen hängen eng mit meinem Workflow unter macOS zusammen. Würde ich überwiegend unter Linux arbeiten oder kaum zwischen mehreren Apple-Geräten wechseln, sähe diese Entscheidung wahrscheinlich anders aus. Deshalb beschreibe ich hier bewusst meinen persönlichen Weg und gebe keine allgemeingültige Empfehlung ab.
⚙️ Trotzdem gab es ein paar kleine Probleme
Nachdem ich mehr als ein Terabyte Daten in iCloud Drive hochgeladen hatte, fiel mir auf, dass der Umstieg doch nicht ganz so einfach verlief wie erhofft. Meine Geräte waren offenbar unterschiedlicher Meinung darüber, wie mein Cloudspeicher aussieht. Auf dem MacBook Air waren alle Dateien vorhanden, auf dem iPhone 17 Pro fehlten einige Ordner und auf meinem iPad Mini 6 zeigte sich ebenfalls nicht derselbe Stand.

Zunächst ging ich davon aus, dass die Synchronisation bei dieser Datenmenge einfach noch etwas Zeit braucht. Auch nach längerer Wartezeit änderte sich allerdings nichts.
Am Ende blieb mir nur, mich auf allen Geräten komplett von iCloud abzumelden und mich anschließend wieder anzumelden. Erst danach war überall derselbe Datenbestand sichtbar und seitdem funktioniert die Synchronisation zuverlässig. Bis heute kann ich allerdings nicht erklären, warum dieser Schritt überhaupt notwendig war.
Solche Erfahrungen gehören für mich zu einem ehrlichen Artikel genauso dazu wie die Dinge, die problemlos funktionieren. Gerade weil ich heute mit iCloud Drive zufrieden bin, möchte ich solche Stolpersteine nicht einfach weglassen.
Während der Einrichtung begegnete mir außerdem ein Thema, das ich bereits von Proton Drive kannte. Beide Dienste nutzen unter macOS denselben Mechanismus (den FileProvider), um Dateien bereitzustellen. Im normalen Alltag spielt das praktisch keine Rolle. Wenn man allerdings eine bestehende Datenbasis mit mehr als einem Terabyte in eine neue Cloud übertragen möchte, stößt man relativ schnell an Grenzen.
Meine interne SSD ist deutlich kleiner als der Cloudspeicher. Ich konnte also nicht alle Daten auf einmal hochladen, sondern musste sie nach und nach in kleineren Etappen in das Cloud-Verzeichnis kopieren. Sobald ein Abschnitt fertig synchronisiert war, löschte ich die lokale Kopie und machte mit dem nächsten Abschnitt weiter. Nicht besonders elegant, aber für mich war dabei etwas anderes wichtig: Ich unterscheide heute zwischen einmaligen Hürden und Dingen, die mich jeden Tag begleiten. Die Erstbefüllung einer Cloud ist irgendwann abgeschlossen. Viel wichtiger ist für mich, ob ich in den Monaten und Jahren danach möglichst selten über meinen Cloudspeicher nachdenken muss. Genau daran messe ich solche Dienste heute.
⚙️ Filen: Der technische Ansatz passte gut
Eigentlich hätte meine Suche an dieser Stelle zu Ende sein können: Proton Drive entsprach weiterhin am ehesten meinen Überzeugungen und iCloud Drive funktionierte in meinem Alltag unter macOS deutlich besser, als ich selbst erwartet hätte. Trotzdem ließ mich der Gedanke nicht los, dass es vielleicht doch einen Cloudspeicher gibt, der beides miteinander verbindet: die Integration, die ich inzwischen im Alltag zu schätzen gelernt habe, und die Richtung, die ich bei Proton nach wie vor unterstützenswert finde. So bin ich irgendwann bei Filen gelandet.
Der erste Eindruck war positiv. Vor allem der technische Ansatz gefiel mir sofort. Während iCloud Drive und Proton Drive unter macOS den FileProvider nutzen, geht Filen einen anderen Weg. Für meinen Workflow macht das einen spürbaren Unterschied, da sich komplette Cloud-Spiegel auf externen SSDs anlegen lassen.
Das passt ziemlich gut zu meiner Arbeitsweise. Mein Mac mini ist nicht nur der Rechner, auf dem ich Videos schneide oder gelegentlich eine Runde Diablo III spiele. Er ist gleichzeitig die zentrale Datendrehscheibe in meinem Heimnetz, an der mehrere externe SSDs mit lokalen Kopien meiner wichtigsten Daten hängen. Ein Teil davon begleitet mich auf Reisen, damit ich auch ohne Internet weiterarbeiten kann.
Mit Filen musste ich diese Struktur nicht verändern. Der Cloudspeicher fügte sich erstaunlich gut in das ein, was über die Jahre ohnehin entstanden war.
🛡️ Aber Vertrauen war für mich mehr als Technik
Wenn ich heute meinen damaligen Artikel über Filen noch einmal lese, fällt mir auf, dass ich fast ausschließlich über die technischen Aspekte geschrieben habe. Das war aus meiner damaligen Sicht nachvollziehbar, denn genau dort lag für mich der größte Unterschied zu anderen Diensten. Heute lese ich denselben Artikel allerdings mit etwas anderen Augen. Nicht, weil ich meine damalige Einschätzung für falsch halte. Ich würde viele dieser technischen Vorteile noch immer genauso unterschreiben. Vielmehr ist mir aufgefallen, dass sich meine Art, solche Entscheidungen zu treffen, verändert hat. Technik begeistert mich nach wie vor und sie spielt auch heute noch eine wichtige Rolle. Allerdings beantwortet sie für mich inzwischen nicht mehr alle Fragen, die ich mir stelle.
Je länger ich Filen genutzt habe, desto häufiger interessierte mich das Unternehmen hinter dem Dienst. Ich wollte nicht gezielt nach Kritikpunkten suchen. Vielmehr ging es mir darum zu verstehen, wem ich langfristig meine wichtigsten Daten anvertrauen würde.
Dabei stieß ich auf mehrere Dinge, die für sich genommen wahrscheinlich nicht besonders ungewöhnlich sind. Meiner Einschätzung nach arbeitet hinter Filen ein sehr kleines Team. Auf der Webseite ist außerdem von „über zwei Millionen Nutzern“ die Rede, die den Dienst bereits genutzt haben. Diese Formulierung fiel mir auf, da sie offenlässt, wie viele Menschen den Dienst heute tatsächlich aktiv verwenden. Hinzu kommt, dass meines Wissens bisher noch kein umfassender externer Sicherheits-Audit veröffentlicht wurde.
Aus keinem dieser Punkte lässt sich ableiten, dass mit Filen etwas nicht stimmt. Wahrscheinlich würden viele Leser diese Punkte sogar völlig anders bewerten als ich.
Trotzdem blieb bei mir ein Gefühl zurück, das sich nur schwer in technische Kriterien übersetzen lässt. Es war nicht die Architektur, die mich zögern ließ. Vielmehr stellte ich mir die Frage, ob ich dort dauerhaft den Mittelpunkt meines digitalen Lebens aufbauen möchte.
Vielleicht ändert sich meine Einschätzung in ein oder zwei Jahren wieder. Ich würde mich sogar darüber freuen. Der technische Ansatz überzeugt mich nach wie vor und ich wünsche Filen, dass sich der Dienst weiter etabliert. Im Moment reicht mein Vertrauen allerdings nicht aus, um dort dauerhaft meine wichtigsten Daten abzulegen.
Dabei ist mir etwas über meine eigenen Entscheidungen klar geworden. Vor einigen Monaten hätte ich einen Cloudspeicher wahrscheinlich fast ausschließlich nach seinen Funktionen, seiner Architektur und seinem Datenschutz bewertet. Heute gehören für mich auch Dinge dazu, die sich deutlich schwerer messen lassen. Vertrauen entsteht für mich inzwischen nicht mehr nur durch Technik, sondern auch durch das Gefühl, dass ich einem Anbieter meine Daten über viele Jahre anvertrauen möchte.
⚖️ Warum ich heute bewusst mit zwei Cloudspeichern lebe
Wenn ich heute auf meine Cloudspeicher schaue, sehe ich ehrlich gesagt keine perfekte Lösung.
Vor einem Jahr hätte mich das wahrscheinlich noch gestört. Damals wollte ich möglichst den einen Dienst finden, der alle meine Anforderungen erfüllt. Heute sehe ich das etwas entspannter. Nicht, weil mir die Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern egal geworden wären, sondern weil ich akzeptiert habe, dass sie unterschiedliche Stärken haben.

iCloud Drive übernimmt inzwischen den Teil meines Alltags, der eng mit macOS verbunden ist. Dort entstehen meine Blogartikel, dort bearbeite ich Bilder und Videos und profitiere von einer Integration, über die ich im Alltag kaum noch nachdenke. Ich freue mich deshalb nicht jeden Tag darüber, dass etwas funktioniert. Viel wichtiger ist für mich, dass ich möglichst selten überhaupt darüber nachdenken muss.
Proton Drive hat dadurch allerdings keineswegs an Bedeutung verloren. Für den Austausch mit meinem Fedora-Notebook, meinem Pixel und als zusätzlicher Baustein meiner Datensicherung spielt der Dienst weiterhin eine wichtige Rolle. Gleichzeitig ist Proton das Ökosystem, dessen Entwicklung ich wahrscheinlich mit dem größten Interesse verfolge. Wenn ich mir heute wünschen dürfte, dass ein Anbieter in den kommenden Jahren noch einmal einen großen Schritt macht, wäre meine Antwort deshalb vermutlich dieselbe wie vor einem Jahr.
Vielleicht wirkt diese Kombination von außen etwas kompliziert. Im Alltag fühlt sie sich für mich allerdings erstaunlich selbstverständlich an. Ich nutze heute nicht zwei Cloudspeicher, weil ich mich nicht entscheiden kann. Ich nutze sie, weil beide unterschiedliche Aufgaben übernehmen und ich nicht mehr erwarte, dass ein einzelner Dienst all meine Anforderungen gleichzeitig erfüllt.
🧭 Was ich aus dieser Entwicklung mitgenommen habe
Während ich diesen Artikel geschrieben habe, ist mir immer deutlicher geworden, dass es dabei eigentlich gar nicht um Cloudspeicher geht. Es geht um die Art und Weise, wie ich heute technische Entscheidungen treffe. Vor einem Jahr hätte ich wahrscheinlich fast ausschließlich auf Datenschutz, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und die grundsätzliche Ausrichtung eines Unternehmens geachtet. Diese Punkte sind für mich bis heute wichtig und werden es vermutlich auch bleiben.
Hinzugekommen ist allerdings etwas anderes. Ich frage mich heute häufiger, wie unauffällig sich ein Werkzeug in meinen Alltag einfügt. Ich möchte möglichst wenig darüber nachdenken müssen, wo eine Datei gerade liegt, ob sie schon synchronisiert wurde oder auf welchem Gerät der aktuellste Stand vorhanden ist. Wenn mir das gelingt, bleibt mehr Aufmerksamkeit für die Dinge, wegen derer ich den Rechner überhaupt eingeschaltet habe.
Vielleicht würdest du diese Punkte ganz anders gewichten. Genau das finde ich inzwischen völlig normal. Wir arbeiten unterschiedlich, nutzen unterschiedliche Geräte und setzen unterschiedliche Prioritäten. Deshalb gibt es wahrscheinlich auch nicht den einen Cloudspeicher, der für jeden gleichermaßen die richtige Lösung ist.
Ob ich in zwei oder drei Jahren noch dieselbe Kombination aus iCloud Drive und Proton Drive nutze, kann ich heute nicht sagen. Die vergangenen Monate haben mir gezeigt, dass sich Software, Unternehmen und auch die eigenen Prioritäten weiterentwickeln. Vieles von dem, was ich heute schreibe, hätte ich vor einem Jahr wahrscheinlich anders gesehen.
Im Moment fühlt sich diese Lösung für mich allerdings stimmig an. Nicht, weil sie perfekt wäre, sondern weil sie zu meinem heutigen Alltag passt. Deshalb würde mich interessieren, nach welchen Kriterien du deinen Cloudspeicher auswählst. Stehen für dich Datenschutz und Unabhängigkeit an erster Stelle? Oder ist dir die Integration in dein Betriebssystem wichtiger? Oder hast du – genau wie ich – irgendwann gemerkt, dass bewusst gewählte Kompromisse manchmal besser funktionieren als die Suche nach der einen perfekten Lösung?
🔄 Updates
18.07.2026
- Sprachlich an ein paar Stellen optimiert und langen Filen-Abschnitt unterteilt.
Über den Autor

Hi! Ich bin Marcel. 🙂
Hauptberuflich arbeite ich als IT-Projektmanager und lebe aktuell in Hamburg. Neben dem Bloggen als Hobby reise ich gerne. Mittlerweile treibe ich wieder recht viel Sport (Ausdauer und Kraft).
Wenn ich mich entspannen will, gehe ich gerne in den Park. Ich schaue mir Filme auf YouTube und Streamingdiensten an, höre gerne Musik auf Apple Music und spiele parallel dazu Diablo 3. Wenn ich meine Lieblingsreiseregion Asien vermisse und das Fernweh überhand nimmt, bin ich gerne in deutschen Beach Bars im Asien-Style mit vielen Palmen. 🙂
Seit 2018 schreibe ich auf diesem Blog über meine Erfahrungen im IT-Bereich. Denn ich helfe gerne anderen Menschen.
Derzeit bin ich mit keinem Betriebssystem so richtig zufrieden und bevorzuge Software, die überall läuft. Am liebsten als Web-App mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

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