My Apps unleashed DE

Ein Blog über Web-Apps, Cross-Platform-Software und bewusste Nutzung im Alltag.

Music-on-Demand-Anbieter (MoD)

Intro

(Heutiger Stand: erst einmal mit Fokus auf Alternativen zu (US)-Big-Tech-Diensten. Diese folgen bald.)

Bei diesem Thema bin ich noch am Testen. Momentan läuft ein Qobuz-Abo. Die bieten Musik in sehr hoher Qualität, obwohl ich den Unterschied zum MP3-Format ehrlicherweise gar nicht heraushöre. 😉 Meine Playlisten von YouTube Music habe ich mit Soundiiz übertragen. Das ist, soweit ich weiß, einmal kostenlos als Qobuz-Neukunde. Es funktioniert, solange es die gleichen Songs gibt, ziemlich gut.

Hintergründe

Spotify mied ich aufgrund der Datensammelei schon lange. Das Gleiche gilt für Deezer. Wieso z. B. soll Spotify meine Gesundheitsdaten auslesen dürfen? Hörbücher konsumiere ich nicht, aber auch wenn du das möchtest: Hier schränkt Spotify das Stundenkontingent, wie lange man Hörbücher als Teil des Premiumpaketes gerade „kostenlos“ hören darf, auch stark ein.

Soundcloud ist ein weiterer interessanter Kandidat, den ich testen möchte, weil ich gerne Dancecore (früher Handsup) höre und das Angebot und die Anzahl der Mixe hier größer sind als bei Qobuz. Es gab jedoch Gerüchte, dass sie eine KI auf die Inhalte der Künstler loslassen möchten und diese auf Basis der Inhalte trainieren wollen. Da hat Soundcloud jedoch einen Rückzieher gemacht. (Quelle von The Decoder, falls die Nutzungsbedingungen sich noch einmal ändern.) Das KI-Training kann man aktuell freiwillig als Opt-in aktivieren.

Davon abgesehen war ich jahrelang YouTube-Premium-Kunde. Dort ist YouTube Music integriert, was mir absolut ausgereicht hat. Heute nutze ich das wesentlich günstigere YouTube Lite ohne YouTube Music, da ich auf YouTube nicht verzichten kann. Also wieder einmal nicht konsequent genug. 😉

Erfahrungen

Mit YouTube Music war ich schon immer zufrieden. Egal, ob Web-App oder mobile Apps unter Android oder iOS mit Offline-Funktion. Die KI hat mir ansprechende Musik vorgeschlagen.

Bei Qobuz kann ich über die WebApp auch nicht klagen. Bei den mobilen Apps habe ich jedoch in der allerbesten Qualität trotz schnellem W-LAN und Internetzugang oder unterwegs per 5‑G-Telekom-Flat manchmal Aussetzer beim normalen Streaming. Wenn ich die Qualität auf MP3 320 kbps herunterfahre, ist das selten der Fall. Ich glaube, ich liege nicht ganz falsch, wenn ich hier aus Sicht eines Dancecore-Fans behaupte, dass Qoboz eher Mainstream-Inhalte abdeckt, was aber auch eher die breite Masse anspricht. Das begrenzte Datensammeln ordne ich als klaren Pluspunkt ein.

Vielleicht pausiere ich nun mein Qobuz-Abo und teste SoundCloud erst einmal für ein bis zwei Monate, um auch damit Erfahrungen zu sammeln und dir hier anbieten zu können.


Über den Autor

Hi! Ich bin Marcel. IT-Projektmanager aus Hamburg und Blogger seit 2018. Ich helfe anderen mit Erfahrungen zu Web-Apps und Cross-Platform-Software. Mehr über mich · Blog unterstützen

Hinweise: Bei den kursiv geschriebenen Wörtern kann es sich um eingetragene Marken oder Firmen handeln (z.B. Apple, Fedora, Google). Die Nutzung erfolgt ausschließlich zu Vergleichszwecken.

Transparenz: Ich nutze KI-Tools (z.B. Proton Lumo, DeepL Write Pro) zur schnelleren Inhaltserstellung und Optimierung. Für Bilder nutze ich Envato Elements und Tools wie Canva, Affinity und GIMP.